Chochete vom 11. Mai 2026 – Spargeln Runde 2
Die Mai-Chochete der Obersee Chuchi Lachen stand ganz im Zeichen von frischen Frühlingsaromen, feinem Fisch und einer guten Portion Humor. Abigchef Herman stellte für die Obersee Chöche ein abwechslungsreiches und sehr harmonisches Menü zusammen, das sowohl geschmacklich als auch optisch zu überzeugen wusste.
Zur Vorspeise bereitete die Chuchi einen herrlich frischen Estragon-Rucola-Salat mit eingelegten roten Zwiebeln zu. Der leicht würzige Rucola harmonierte ausgezeichnet mit der feinen Estragon-Note und den angenehm süss-säuerlichen Zwiebeln. Gerade die eingelegten roten Zwiebeln sorgten nicht nur optisch für Farbtupfer auf dem Teller, sondern verliehen dem Salat auch eine schöne Frische und Tiefe. Der elegante Frühlingssalat war ein gelungener Auftakt in einen genussvollen Abend.



Als Hauptgang servierte Herman ein Dorschfilet im Speckmantel mit Zitronenmayonnaise und grünem Spargel. Die Kombination aus zartem Dorsch und knusprigem Speckmantel funktionierte hervorragend und brachte viel Geschmack auf den Teller. Besonders die Zitronenmayonnaise verlieh dem Gericht eine angenehme Frische und passte ausgezeichnet zum Fisch. Dazu kam grüner Spargel, der perfekt zur Saison passte und dem Gericht zusätzlich eine frühlingshafte Leichtigkeit verlieh.



Dorsch gehört übrigens seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Speisefischen Europas. Bereits die Wikinger konservierten Dorsch durch Trocknen an der kalten Nordseeluft und machten ihn dadurch lange haltbar. Gerade wegen seines festen, aber dennoch feinen Fleisches eignet sich Dorsch hervorragend für raffinierte Gerichte wie dieses. Der Speckmantel verlieh dem eher milden Fisch zusätzlich eine würzige Note und sorgte dafür, dass das Filet beim Garen besonders saftig blieb.
Die Obersee Chöche meisterten auch diese Aufgabe souverän und zauberten einen Hauptgang, der sowohl optisch wie auch geschmacklich überzeugte.
Zum Dessert gab es eine feine Himbeer-Charlotte. Die Kombination aus feiner Creme, Himbeeren und den klassischen Biscuit-Elementen sorgte für ein leichtes, elegantes Dessert.
Die „Charlotte“ stammt ursprünglich aus Frankreich und wird traditionell mit sogenannten Löffelbiskuits rundherum aufgebaut. Dadurch entsteht fast eine kleine „essbare Torte mit Mauern“, was optisch immer Eindruck macht.
Der Name ist bis heute nicht ganz eindeutig geklärt. Die bekannteste Erklärung ist, dass die Charlotte nach einer englischen Königin namens Queen Charlotte benannt wurde. Sie war die Ehefrau von König George III. und lebte im 18. Jahrhundert. Damals waren Apfeldesserts und sogenannte „Puddings“ sehr beliebt und eine frühe Form der Charlotte bestand aus Brot, Früchten und Creme.



Einige Chöche stellten zudem fest, dass das präzise Platzieren der Biscuits fast mehr Fingerspitzengefühl verlangte als der Hauptgang selbst – was natürlich für einige humorvolle Kommentare in der Küche sorgte. Am Ende waren sich aber alle einig, dass sich die Geduld gelohnt hatte, denn die Himbeer-Charlotte war nicht nur optisch ein Highlight, sondern schmeckte auch hervorragend.
Nebst dem kulinarischen Teil sorgte an diesem Abend aber auch eine lustige Diskussion mit Walti für beste Unterhaltung. Dabei mussten wir ihm ausführlich erklären, was genau der Unterschied zwischen den beiden Feldern „An:“ und „CC:“ in einer E-Mail ist. Die Diskussion entwickelte sich schnell zu einem sehr amüsanten Thema des Abends und sorgte immer wieder für Gelächter. So blieb die Mai-Chochete nicht nur wegen des gelungenen Menüs, sondern auch wegen der unterhaltsamen Gespräche in bester Erinnerung.
Hermans Chochete war rundum gelungen und zeigte einmal mehr, wie schön die Kombination aus guter Kameradschaft, Humor und feinem Essen in der Obersee Chuchi Lachen funktioniert. Dank der sehr guten Vorbereitung und Organisation von Herman verlief die gesamte Chochete zudem ausgesprochen effizient. Viele Arbeitsschritte waren bereits perfekt vorbereitet, wodurch die Obersee Chöche speditiv arbeiten konnten und wir erfreulich schnell in den gemütlichen Teil des Abends übergehen durften. Dadurch blieb noch mehr Zeit für gute Gespräche, geselliges Zusammensitzen und natürlich für das gemeinsame Geniessen des gelungenen Abends.
Vielen Dank Herman für dieses inspirierende Menü und die super Chochete!








